Unsere detailverliebte Kaffeeleidenschaft spiegelt sich in allem wider, was wir tun.

Blog

Hier lassen wir dich daran teilhaben

Frischmilch, Nachhaltigkeit und Qualität

Wir stellen die Milch um

Ab dem 01.08.2017 wird die Milch statt rechts dann links neben der Kaffeemaschine stehen. Spaß muss sein. Aber nein, hier der wahre Grund: wir werden in unserer Kaffeebar keine H-Milch und Sojamilch mehr im Ausschank haben. Stattdessen verwenden wir dann Frischmilch und Hafermilch, um den Kaffeegenuss zu vollenden. Diese Veränderung hat uns schon lange beschäftigt.

Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?

Bisher war uns die Umsetzung nicht möglich, da wir mit unserem Lieferant aufgrund des Bestellvolumen und der Lieferfrequenz keine Umsetzung der Lagerung der Frischmilch darstellen konnten. Doch Dank einem kleinen Denkanstoß eines guten Kollegen der Kaffeebranche (gell, Gerald?! 🙂 ) und einer guten Nachbarschaft mit Füllhorn und dessen Kooperation was Lagerung betrifft, ist es uns nun endlich möglich. Wir freuen uns sehr darüber und werden bei Füllhorn nicht nur Milch beziehen, sondern auch auf andere hochwertige, faire und nachhaltige Produkte zurück greifen können.

Macht Frischmilch unseren Kaffee (noch) besser?

Ja! Ein Milchkaffee, Cappuccino oder ein Latte Macchiato besteht zu 50-80% aus Milch. Deshalb wollen wir hier genau so viel Wert auf die Auswahl legen, wie beim Kaffee. H- Milch bringt einen „Eigengeschmack“ mit, der auf die Erhitzung von mindestens 135 Grad Celsius zurückzuführen ist, hier werden zwar Bakterien und Salmonellen abgetötet, aber auch irgendwie der Geschmack. Und weiter gehen bei dem Prozess die Vitamine verloren. Pur getrunken schmeckt Frischmilch am natürlichsten. Und in Verbindung mit unserem Espresso ist dies ein wahres Fest der Genüsse.

Keine Angst:  Frischmilch enthält Milchsäurebakterien und andere Mikroorganismen. Durch den Prozess beim aufschäumen wird die Milch zwischen 65-70 Grad erhitzt und dabei werden die meisten davon vernichtet.

Aber warum Hafermilch?

Es gibt so viele Alternativen zur Kuhmilch und wir hatten die Qual der Wahl. Welche man im Kaffee verwendet,  ist tatsächlich eine große Entscheidung, da sie den Geschmack der Getränke erheblich verändern. Im Geschmacktest haben wir uns dann letztendlich für Hafermilch entschieden. Und gegen Soja. Unsere Gründe lassen wir dich gerne wissen:

Sojamilch

Schaumqualität: nur mäßig, zerfällt schnell und wird oft „grisselig“

Geschmacksqualität: in Verbindung mit Kaffee entfaltet sich Sojamilch nicht wirklich, übertönt den Kaffeegeschmack und lässt es wässrig wirken

Hafermilch

Schaumqualität: nicht so gut wie bei der echten Milch, aber deutlich besser im Vergleich zur Sojamilch und es gibt sogar Latte Art

Geschmacksqualität: in Verbindung mit Kaffee im Cappuccino oder Latte leicht süßlich

Hafermilch ist frei von Milchzucker und -eiweiß. Daher kann sie auch  von Veganern und Allergikern getrunken werden.

Warum bieten wir nicht weiter zusätzlich die Sojamilch an?

Diese Frage ist durchaus berechtigt, schließlich schmeckt nicht jedem Hafermilch und wir schränken die Auswahl damit ein. Auch hier können wir unsere Erklärung ganz simpel fassen, denn wie heißt es so schön: eine Kuh macht Muh, viele Kühe machen Mühe! Gut ok, streng genommen darf man weder in Verbindung mit Hafer noch mit Soja das Wort Milch benutzen, doch das Sprichwort dient der Erklärung: jede weitere Milchsorte bedeutet weitere Milchkannen und organisatorische Meisterleistungen und Mühen hinter der Theke, die Zeitaufwändig sind und Verwechslungsgefahr bergen. Dies wollen wir vermeiden und halten uns daher in der Auswahl eher klein.

 

Lange Rede kurzer Sinn

In allem was wir tun, versuchen wir immer Nachhaltigkeit, Wiederverwertbarkeit und Regionalität zu gewährleisten, deshalb kaufen wir direkt gehandelten Kaffee, holen unser Gemüse und Obst auf dem Wochenmarkt, haben fast alles in der Kaffeebar selber gebaut, nutzen Ökostrom und backen Armer Ritter aus den harten Croissants die am Abend übrig bleiben, anstatt diese wegzuwerfen, nutzen ökologisch abbaubare Pappbecher und füllen in die mitgebrachten To Go Becher der Kunden. Wir lernen täglich dazu und entdecken neue Wege und Ideen. Mit Füllhorn als neuen Partner haben wir die Möglichkeit noch viele andere hochwertige, nachhaltige und faire Produkte  zu beziehen.

 

Factory Experience bei La Marzocco in Florenz

(english version below)

Als uns Rainer und Andreas von Espresso-Maschinenraum  fragten, ob wir Lust haben einer Einladung nach Florenz zur Factory Experience von La Marzocco zu folgen, mussten wir nicht lange überlegen. Natürlich hatten wir Lust, große Lust sogar. Eine Einladung für zwei Tage in Florenz mit Besuch der Fabrik in der unsere wunderbare zweigruppige  FB 80 hergestellt wird,  wer sagt da schon nein! Und mit ein bisschen Organisationstalent, einem tollen Team und einem tollen Papa (Danke Tim) hatten wir auch recht fix Steffis Kinder und auch die Perlbohne gut versorgt, so dass wir zwei uns diesen kleinen Ausflug gönnen konnten.

Am 23.5. startete unsere Reise

zu unserer Gruppe gehörten neben Andreas und Rainer auch Eva und Kathrin von der KFE, Mo von Red Code, Florian Steiner, Gerald vom Espresso Stazione und Stefan, die zusammen das Tostino leiten. Eine bunte Truppe und schon beim Treffen um 13.00 Uhr am Flughafen Frankfurt/Hahn merkten wir: der Spaß war vorprogrammiert. Der Flug lief reibungslos und kaum angekommen wurden von einem Fahrer abgeholt und in unser Hotel gebracht. Untergebracht wurden wir im Classic Hotel, dass wir jedem Florenz – Besucher wärmstens empfehlen können.  Das Hotel ist in einer alten Villa, jedes Zimmer ist einzigartig und der Flair … unbeschreiblich. Kurz die Taschen abgeworfen haben wir uns auf eine erste Erkundungstour durch Florenz gemacht und auch (natürlich) einen ersten echt italienischen Espresso geschlürft.

Abends dann trafen wir auf Andrea von La Marzocco, der mit uns in der Trattoria 4 Leoni  essen ging. Und hier begann die Schlemmerei, die auch am nächsten Tag nicht enden sollte. Andrea bestellte einmal quer durch die Speisekarte, alles wurde auf den Tisch gestellt und wir konnten von allem probieren. Es war himmlisch lecker. Wir saßen Stunden da, redeten und schlemmten. Anschließend gegen 24 Uhr sind wir dann weiter und haben mitten in Florenz eine ThirdWave Kaffeebar besucht. Das Ditta Artigianale  hat uns sehr begeistert. Selbst um diese Uhrzeit steppte dort der Bär und wir kamen in den Genuss in einen (für Italiener ganz untypischen) fruchtigen Espresso.

Müde und satt fielen wir in unsere Betten. Voller Vorfreude auf den nächsten Tag

Am 24.5. in es dann in die Fabrik

Unser Lunch

Nach dem Frühstück durften wir eine Stadtführung mit deutscher Begleiterin erleben. In  2,5h  nahm sie uns mit in die Geschichte und Kultur von Florenz. Anschließend
wurden wir von unseren Fahrern abgeholt und bei der Fahrt nach Scarperia erlebten wir ein wenig die wunderschöne Toskana. In der Fabrik angekommen wurden wir von Valter und Silvia empfangen.

 

 

gute Gemeinschaft und gutes Essen auf der Terrasse bei La Marzocco

Als erstes gab es einen Lunch auf der Terrasse von La Marzocco mit wundervollen Ausblick. Wieder konnten wir die Gastfreundschaft und Herzlichkeit erleben, die uns schon am Vortag durch Andrea begegnet ist.

Nach dem Essen und (natürlich) einem Espresso führte uns Silvia durch die Fabrik. Steffi und ich waren bis dahin schon sehr beeindruckt von der Gastfreundschaft, doch nun kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus.

 

 

Eine Reise durch die Vergangenheit

 

Neben den ersten La Marzocco Siebträgermaschinen im kleinen „Museum“ erlebten wir durch Silvias anschauliche Erzählung auch ein bisschen die Gründer undBrüder Bambi, die 1927 La Marzocco in`s Leben gerufen haben. Die Geschichte der Entstehung und Entwicklung beeindruckte uns. Hier erfuhren wir, dass die Brüder Bambi unter anderem den horizontalen Kessel (wie wir es heute kennen) erfunden und entwickelt haben. Dies war damals eine enorme Weiterentwicklung und brachte Qualitativ und Funktional einen Fortschritt, der Geschichte schreibt. Leider verloren die Brüder im zweiten Weltkrieg dieses Patent, schafften es aber Jahre später mit dem selben Erfindergeist und Weitblick, ein weiteres Patent zu erwerben und damit die Geschichte von La Marzocco bis heute erfolgreich weiter zu führen.

Man kann eine Technik erlernen, aber die Leidenschaft kann man nur mit Hingabe, Liebe, Stolz und Hochachtung der Arbeit entwickeln. – Piero Bambi

85 Schweißpunkte … die Liebe steckt im Detail

Bei einem Rundgang durch die heutige Produktion begegnete uns neben vielen anderen Details auch dieser Kessel wieder. Silvia zeigte uns eine Arbeit von Massimo, einem von den vielen Mitarbeiter, die sie alle bei Namen kennt. Auf dem Verbindungs-Teil des Kessels, welches in seinem Arbeits- und Zuständigkeitsbereich ist, sind genau 85 Schweißpunkte zu sehen. Diese Schweißpunkte sind akribisch und sorgfältig aufgebracht worden. Und genau in dieser Arbeit entdeckten wir, was Piero Bambi in obigen Zitat mit Leidenschaft gemeint hat. Und wie diese Leidenschaft, Hingabe, Liebe und Stolz  jeder Mitarbeiter – egal welche Aufgabe er hat – lebt. Denn, dass besondere an Massimos Arbeit ist: Am Ende wir dieser Teil des Kessels so in der Maschine verbaut, dass seine 85 Schweißpunkte nicht mehr zu sehen sind. Dieser Teil ist im Innenleben einer Siebträgermaschine. Niemand wird am Ende Massimos Arbeit sehen und bewundern können. Und trotzdem wird dieser Teil mit genauso viel Leidenschaft bearbeitet, wie jedes äußere Teil einer Maschine.

Werkzeug Wagen eines Mitarbeiter

Jede Maschine ist Personalisiert

Handmade in Florenz

Ist nicht nur ein Motto oder ein Satz, der gut klingt. Bei La Marzocco ist wirklich alles Handarbeit – auch der Kessel, welchen viele andere Hersteller von Siebträgermaschinen nicht mehr selbst bauen. Doch nicht nur das macht La Marzocco so besonders. Auch in Sachen Qualität wird eine hohe Messlatte angelegt. Ein Beispiel dafür ist, dass jedes Sieb nochmal einzeln geprüft wird, bevor es das Haus verlässt. Engmaschige Qualitätskontrollen erlebten wir in jedem Produktionsbereich. Wir durften die verschiedenen Stationen durchlaufen und konnten jedem bei der Arbeit über die Schulter schauen.

    

 

handmade in Florenz

Eine Familie

ist das  was wir vor Augen haben, wenn wir an unsere Erlebnisse in der Fabrik denken. Zum Beispiel ist die gerade erwähnte Qualitätskontrolle der Siebe eine stupide Arbeit. Dafür wird nicht eine Person hingestellt, nein, jeder muss es mal machen. Ein tolles Beispiel für eine gute und wertschätzende Mitarbeiterführung. Bei unserer Tour durch die Fabrik erlebten wir einen besonders herzlichen und familiären Umgang zwischen den Mitarbeitern. Silvia kannte jeden der 170 Mitarbeitern beim Namen, begrüßte jeden an dem wir vorbei kamen und hielt hier und da mal ein Schwätzchen. Musik lief im Hintergrund der einzelnen Arbeitsbereiche. Jeder der an der Produktion einer

jeder kümmert sich selbstständig um seinen Bereich

Maschine beteiligt ist, hat seinen Bereich, für den er eigenverantwortlich zuständig ist. So wird den Mitarbeitern viel Vertrauen geschenkt und sie werden am Prozess beteiligt. Die Mitarbeiter haben ihre eigenen Werkzeuge, mit denen sie arbeiten. Wenn jemand eine Idee hat, die in der Produktion qualitative Verbesserung bringt, darf er diese anbringen. Einmal im Jahr, an der Weihnachtsfeier, werden die besten Ideen mit einem Preis belohnt. In der Pause steht in einer Chill Out Area ein großer Kicker, eine Kaffeemaschine und Tische für gemütliche Gespräche bereit. Ein liebevoll eingerichtetes La Marzocco „Kindergartenzimmer“ gibt Eltern zwischendurch die Möglichkeit auch mal das Kind mitzubringen, wenn sich die Betreuung nicht anderweitig regeln lässt. Im Sommer finden auf dem Gelände die Summercamps statt, die Kinder können ihre freie Zeit dort verbringen und werden betreut, während die Eltern arbeiten. Zum Mittagessen kommen Eltern und Kinder zusammen.

Linea Mini zum spielen für die kleinen

 

schau genau hin – im Kinderzimmer liebevolle Details ganz im La Marzocco Stil

Noch viel mehr Eindrücke haben wir gesammelt, als wir zusammen mit Silvia durch die Fabrik gelaufen sind. Nicht alles können schaffen wir hier zu beschreiben. Aber wir hoffen, dass wir euch ein wenig mit in unser Erlebnis nehmen konnten.

 

Am Abend

wurden wir von Silvia und Valter noch zum Essen ausgeführt. Beim besten Steak, dass wir je gegessen haben, klang dieser beeindruckende Tag bei netten Gesprächen aus.

 

Und heute

wenn wir an unserer FB80 stehen und Kaffee machen, leuchten unsere Augen, wenn wir unseren Kunden davon erzählen. Von den 85 Schweißpunkten die da irgendwo – unsichtbar – im Innenleben der Maschine stecken. Vom leckeren Essen und der Gastfreundschaft, die wir erleben durften. Von einer Leidenschaft die in jedem Detail steckt. Von einer Firma, deren Werte nicht nur Worte sondern gelebte Taten sind. Und von zwei Tagen, die wir nicht so schnell vergessen werden.

 

DANKE LA MARZOCCO

für diese tolle Möglichkeit und dieses beeindruckende Erlebnis.

(Autor: Kathi)

——- and here the english version for all our english speaking friends. Sorry guys, in this version you can’t find the links, please take a look at the german version for the links. Thanks —–

Factory Experience at La Marzocco in Florence

When we were asked by Rainer and Andreas from the espresso machine room, whether we would like to join an invitation to the Factory Experience of La Marzocco in Florence, we didn`t have to think long. Of course, we wanted to do this – it was even a great pleasure. An invitation for two days in Florence and the visit of the factory where our wonderful two-piece FB 80 is manufactured, who would say no! And with a bit of organization, a great team and a great dad (thank you Tim) we had Steffi’s children fixed and also our coffee bar ”Perlbohne“ well supplied, so we could do this little trip.

Journey started on May 23rd

To our group belonged – beside Andreas and Rainer – also Eva and Kathrin from the KFE, Mo from Red Code, Florian Steiner, Gerald from the Espresso Stazione and Stefan, who leads together with Gerald the Tostino.

A nice mixed group and right at the beginning at 1:00 pm at the airport Frankfurt / Hahn we noticed: that will be fun.

The flight was smooth and upon arrival we were picked up by a driver who brought us to our hotel.

We were accommodated in the Classic Hotel, which we can really recommend to every Florence visitor. The hotel is in an old villa, each room is unique and the flair is more than words can say. After dropping the bags we had an exploring tour through Florence and (of course) slurped our first real italian espresso.

In the evening we met Andrea who works for La Marzocco. He invited us for dinner at the Trattoria 4 Leoni. The feasting began right here, which shouldn`t end the next day. Andrea ordered once across the menu – the food was put on the table – so we could try anything we wanted. It was really delicious. We talked and ate for hours – left the restaurant after midnight, to visit a Third Wave coffee bar in the middle of Florence – The Ditta Artigianale. A beautiful place which impressed us. Even at this time, there were a lot of people and we enjoyed our last a fruity espresso (unusual for Italians) for this evening.

Next day – to the factory

After breakfast we had a german guided tour in Florence. The lady took us in about two and a half hours through the history and culture of the beautiful city. Subsequently we were picked up by our driver and on the way to Scarperia we experienced a little of the beauty of Tuscany. On arrival at the factory we were cordially received by Valter and Silvia. First of all we had lunch on the terrace of La Marzocco with a wonderful view. We experienced the hospitality and cordiality, once again, which Andrea gave us the day before. After the meal and (of course) an espresso, Silvia guided us through the factory. Steffi and I were already very impressed by the hospitality, but now we were absolutely amazed.

A journey through the past  

In addition to the first La Marzocco espresso machine in the small „museum“, we learned also a little of the founders and brothers Bambi, who launched La Marzocco in 1927. The history of formation and development impressed us. The Bambi brothers invented and developed the horizontal boiler (as we know it today). This was a tremendous development at the time and brought a qualitative and functional improvement that wrote history. Unfortunately the brothers lost their patent in World War II, but acquired years later with the same inventive genius and vision another patent and continued the history of La Marzocco down to the present day successfully on.

You can learn a technique, but you can only develop passion through dedication, love, pride and respect in your work. – Piero Bambi

During a tour of today’s production we encountered, besides many other details, this boiler again. Silvia showed us a work of Massimo, one of many employees, who she knows all by name. On the connecting part of the boiler, which is within his scope of work and his responsibility, are exactly 85 welding points. These weld points have been meticulously and carefully applied. In this work, we discovered what Piero Bambi meant with “passion“ in the quotation above.

And this passion, dedication, love and pride is carried out by every employee – no matter what task he has. The interresting thing about Massimo’s work is: in the end, this part will be installed inside the machine, so that his 85 weld points are no longer visible. Nobody will be able to see and admire Massimo’s work. And yet this part is treated with just as much passion as any outer part of a machine.

Handmade in Florence

Is not just a motto or a sentence that sounds good. At La Marzocco is really everything handmade – even the boiler, which many other manufacturers of espresso machines does not build them self. But not only this makes La Marzocco so special. A high standard of quality is also given. One example is that each sieve is checked again before it will be shipped. We experienced a high quality control in every production line. We were allowed to walk through the different stations and could take a look over the shoulder of the workers.

A Family

Is what we have in mind when we think of our experiences in the factory. For example, the just mentioned quality control of the sieves is a stupid work. This is not a one person job, no, every single worker must do this from time to time. A great example of a good and valued management. During our tour of the factory, we experienced a particularly cordial and familiar handling between the employees. Silvia knew each of the 170 employees by the name, greeted everyone when we came by and held a small talk every now and then. Music ran in the background of any individual working area. Everyone involved in the production takes care of his own area of responsibility and each worker has its own tools. Confidence is given to the employees and they are involved in the process. If someone has an idea which would improve the quality of production, he can give his opinion. Once per year, the best ideas will be rewarded on a Christmas party with a price.

A lovely furnished La Marzocco „nursery room“ gives parents the opportunity to bring their kids, if care is not otherwise possible. Summer camps take place during summer month, where children can play under care while their parents work. For lunch, parents and children come together.

We got much more impressions when we discovered the factory with Silvia. We can’t describe all our impressions. But we hope that we could share a little of our experience with you.

In the evening

We were invited for dinner by Silvia and Valter. With the best steak ever, lots of impressions and nice conversations, came this day to an end.

And today

Standing at our FB80 – making coffee, telling our customers with twinkling eyes about this trip. From 85 welding points which are somewhere – invisible – inside the espresso machine. From delicious food and the lovely hospitality that we experienced. From a passion – in every single detail. From a company whose values are not just words, but acts. And of two days which will not be forgotten so quickly.

Thanks La Marzocco

For this great opportunity and this impressive experience.

suspended coffee … wenn gutes tun gut tut

Gibt es diese freien Kaffees noch?

Seitdem D. weiß, dass es bei uns die suspendedcoffee gibt, macht sie immer wieder davon Gebrauch. Es tut ihr gut, dem Alltag zu entfliehen, sich mal was zu gönnen, was für sie Luxus ist, Auszeit von all dem haben was sie so belastet. Und wenn es nur die halbe Stunde bei uns in der Perlbohne ist. Jedes mal fragt sie vorsichtig und schüchtern: „Gibt es diese freien Kaffees noch?“ Und jedes mal sage ich: „für dich immer!“

Pause vom Alltag

Vor kurzem kam sie wieder. Schon recht früh, ich hatte gerade erst die Türe geöffnet um zu lüften und wollte klar Schiff machen. Kunden erwartete ich erst in einer Stunde.  Doch D. hatte Tränen in den Augen und fragte ob ich ein wenig Zeit habe und sie ein bisschen reden kann. Innerlich atmete ich einmal tief ein, denn der Tag zuvor war für mich nicht einfach und ich war emotional auch nicht gerade auf der Höhe. Aber unsere Perlbohne soll ein Wohnzimmer sein. Ein Ort, an dem man sich wohl fühlen darf. Ein wenig „nach hause kommen“.  Und D. hat kein eigenes Wohnzimmer, geschweige denn ein zuhause. Das weiß ich von unseren Gesprächen. Sie wohnt in einem Altersheim für Hartz 4 Empfänger. Dort hat sie ein Zimmer, das wenig Luxus und Wohlfühl-Ambiente bietet. Und ihre Mitbewohner, tja, sagen wir mal so: es sind nicht gerade die angenehmen Gesellen, die man sich für seinen Lebensabend als Mitbewohner aussucht. D. ist Künstlerin und wenn sie gute Tage hat, dann ist sie sehr kreativ. Aber gute Tage sind selten. Aufgrund ihrer früheren Alkohol- und Drogensucht hatte sie einen Schlaganfall. Sie ist inzwischen nicht mehr in der Lage für ihren eigenen Lebensunterhalt zu sorgen. Und der Ort an dem sie wohnt, nimmt ihr oft alle Kreativität. Eigentlich malt D. gerne. Und so oft sie kann. Aber dort im Heim ist das keine Atmosphäre für einen fröhlichen Maler.

Hoffnungsvoll blickte sie mich an

„Also gut, kommt rein!“  sagte ich. Ich machte ihr einen freien Kaffee (unsere Kunden spenden immer wieder Kaffee die wir „aufheben“ und ausgeben können, wenn jemand kommt, der sich keinen leisten kann). D. stand an der Theke und redete und weinte. Im Heim war die Situation mit den Bewohnern recht schwierig gewesen am Vortag und sie fühlte sich sehr unwohl. Nirgends kann sie richtig ausruhen.  Viel sagte ich gar nicht, ich hörte ihr einfach zu. Etwas später setzte sich D. dann noch etwas in die Sonne und trank ihren Kaffee. Sie packte ihren Block und Stifte aus und begann zu malen. Das macht sie gerne, wenn sie bei uns ist. Als sie die leere Tasse zurück brachte, fragte sie mich nach meiner liebsten Blume. „Gänseblümchen mag ich sehr“, antwortete ich, „weil sie mir immer zeigen, dass der Frühling kommt und bald alles wieder bunt ist!“

Wie D. mit Worten meinen Alltag bunt malt

Ihre Augen begannen zu leuchten und sie begann in ihrer Tasche herumzuwühlen. Strahlend zog sie ein kleines zerfleddertes Büchlein mit Blumen-Gedichten hervor, blätterte herum bis sie das Gedicht über Gänseblümchen fand und las es mir vor.
Und während sie las, begann auch ich wieder zu strahlen, innerlich und äußerlich. Das was mich am Tag zuvor noch bedrückt und angestrengt hat, fiel von mir ab.
Mit ihrem Gedicht lenkte sie meinen Blick wieder auf die schönen Dinge und beschenkte mich, vielmehr als ich sie an diesem Tag beschenken konnte. Mit einem Lächeln ging sie… Und ich konnte auch wieder von Herzen lächeln und die die Kunden damit begrüßen.
Und wieder mal merke ich: Gutes tun tut gut! Und ich freue mich schon auf das nächste mal, wenn D. wieder kommt .

 suspended coffee

bedeutet aufgeschobener Kaffee. Unsere Kunden haben die Möglichkeit bei ihrer Bestellung einen weiteren Kaffee zu zahlen, den sie selber nicht trinken sondern aufschieben. Symbolisch dafür werfen wir eine Kaffeebohne in eine Sammelglas. So kann jeder sehen, wie viele aufgeschobene (kostenlose) Kaffee derzeit vorhanden sind. Dieser Kaffee kann von anderen abgeholt werden, die sich normal keinen Kaffee leisten könnten. Gutes tun tut gut! Vielen Dank an alle Kunden, die mit uns suspended coffee leben und es durch ihren Einsatz erst möglich machen, dass wir in der Perlbohne dies umsetzen können.

Die Perlbohnen im Interview – unsere Geschichte

Unsere Geschichte als Podcast

Du wolltest schon immer mal wissen, wie das mit der Perlbohne alles gekommen ist und warum wir auf die Idee gekommen sind, eine Kaffeebar zu eröffnen?  Darüber reden wir mega gern. Denn wir haben uns damit einen großen Lebenstraum erfüllt und es macht riesig Spaß unsere Geschichte zu erzählen.

So kam es zum Interview mit eigenstimmig.de

Irgendwann Anfang 2017 flatterte eine Email von Sarah und Julia in’s Haus. Die beiden machen Podcasts in denen sie regelmäßig Frauen im Interview vorstellen. Mit ihrer Email stellten sie uns die Frage, ob sie uns in Karlsruhe besuchen dürfen und ein Interview über uns und unsere Geschichte machen dürfen. Nach einem Blick auf ihre website und der damit folgenden Erkenntnis, was für einen wunderschönen Hintergrund das Projekt eigenstimmig hat, haben wir freudig zugestimmt.

An einem frühen morgen im Frühling

war es dann soweit. Das Interview wurde in den Räumen unserer Kaffeebar vor der eigentlichen Öffnungszeit gemacht. Schon im ersten Moment haben wir bemerkt: Sarah und Julia machen diese Interviews mit Leidenschaft und Herzblut. Und das spürt man, bzw. Frau. Schon von Anfang an konnten wir zusammen lachen und es war eine wunderbare Atmosphäre, in der Steffi und ich (Kathi) sogar vergessen haben, dass da ein Mikrofon vor uns steht. Sarah und Julia stellten uns interessante Fragen und wir redeten und erzählten…und erzählten… Am Ende des Interview fühlten wir uns frisch und gestärkt, obwohl der Tag so früh gestartet hatte. Und obwohl der Kaffeebar-Alltag anschließend erst begann.

Ein paar Wochen später als wir dann den fertigen Podcast über unsere Geschichte anhören durften, war es, wie als würden wir uns selber nochmal alles erzählen.

Wir hörten unsere Geschichte…

und dann wurde uns bewusst, was wir schon alles mit der Perlbohne erlebt haben. Wie viele liebe Menschen uns auf dem Weg unterstützt haben und uns Rückendeckung gegeben haben. Was für ein tolles Team wir inzwischen haben, mit dem wir vorangehen dürfen. Wie schön es ist, zusammen die Perlbohne zu gestalten. Wie erquickend es ist, jeden Tag die Türen aufzumachen und sagen zu dürfen: Welcome home! Und wie glücklich uns das macht.

Juhu! Unser Kaffee Blog ist online

Foto: www.jensarbogast.de

Endlich

ist es soweit und unser Blog geht an den Start. Wer uns kennt, der weiß: Wir lieben Kaffee. Und wir leben Kaffeekultur. Und wer uns (noch)  nicht kennt, der merkt das ziemlich schnell.

Aus unserer Leidenschaft heraus entstand 2014 die Perlbohne, unsere Kaffeebar, unser Kaffeecatering und recht schnell auch die Karlsruher Kaffeeschule, unter deren Dach wir Kurse rund um das Thema Kaffee anbieten. Euch an unserer Liebe zum Kaffee teilhaben zu lassen, macht uns nämlich selbst die größte Freude. Irgendwie hat es jetzter aber doch lange gedauert, bis wir es geschafft haben, diesen Blog in’s Leben zu rufen. Lange war es schon unser Wunsch, alle Erfahrungen, Erlebnisse und Gedanken in diesem Blog mit euch zu teilen. Hier werden wir regelmäßig Beiträge online stellen, die euch an unseren Leben und Alltag in der Kaffeebar teilhaben lassen. Beiträge mit denen wir unser Wissen und Know-How rund um Kaffee und dessen Verarbeitung und Zubereitung mit hinein nehmen. Rezepte, Reiseberichte, Ideen, Trends und vieles mehr werdet ihr finden.

Denn eins können wir nach knapp 2,5 Jahren sagen: es wird nie langweilig. Und wir lernen jeden Tag dazu. Das Leben als Kaffeebarbesitzer ist ein Abenteuer. Und das an jedem Tag.

Wir freuen uns auf Anregungen und Themenvorschläge, die ihr uns gerne via Email mit dem Betreff  „Perlbohne Blog“  an zukommen lassen dürft.

 

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Möchten Sie gerne mehr über uns und unsere Angebote erfahren? Wir freuen uns auf Ihre Anfrage.

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